Leitungswasser versus Mineralwasser

wasserflasche

Wasser – unser Lebenselixier

Wasser ist auch bei den Notfallrationen das wichtigste und umfangreichste Lebensmittel, welches vorrätig sein sollte. Es gibt zahlreiche Variationen, wie man Wasser Lagern kann. Sollte die Wasserversorgung von der Notfallsituation nicht betroffen sein, kann gerne auf das Leitungswasser zurück gegriffen werden.

Welche Bedeutung hat Wasser für unseren Körper?

Wasser ist gerade zu lebenswichtig für den Körper. Der Mensch selbst besteht zu circa 70% aus Wasser. Unser Körper kann nur mit einer ausrechenden Menge an Wasser optimal funktionieren. Ein Flüssigkeitsverlust von nur 2% reicht aus, um einen Leistungsabfall von bis zu 20% zu verursachen.

 

Leitungswasser
Quelle: Pixabay.com

Der Mensch sollte täglich durchschnittlich 2 -3 Liter Wasser zu sich nehmen. Dabei kan man frei zwischen Leitungswasser und Mineralwasser wählen. Je nach Körpergewicht kann diese Menge allerdings variieren.  Die Faustregel 30 – 40 ml Wasser pro kg Körpergewicht kann hierfür angewendet werden.

Ungefähr einen Liter Flüssigkeit nehmen wir bereits über die Nahrung auf. Das aufgenommene Wasser verdünnte die Magensäure, spaltet die Salze in unserem Körper auf und transportiert sie über die Gefäße und den Nieren aus dem Körper ab. Täglich scheidet unser Körper etwa 2 Liter Wasser aus. Dabei werden vor allem Schadstoffe aus dem Körper gespült.

Bis zu 40 Tage ohne Essen kann ein Mensch überleben, ohne Wasser sind es aber gerade mal vier Tage. Den Deutschen wurde erst in den letzten 30 Jahren richtig klar, wie wichtig das Lebenselixier Wasser ist. Seit dem hat sich der Mineralwasserkonsum verzehnfacht – auf heute über 130 Liter pro Kopf und Jahr.

Es ist jedoch sehr wichtig darauf zu achten, was wir trinken. Wasser, Tee (ohne Zucker) und natürliche Fruchtsäfte stehen an oberster Stelle der Empfehlungsliste von Ernährungsberatern und Ärzten. Während alkoholische oder koffeinhaltige Getränke immer durstiger machen, je mehr wir davon trinken, stillt Wasser den Durst nachhaltig. Zu jeder Tasse Kaffee oder zu jedem Glas Wein sollte mindestens ein Glas Wasser getrunken werden


Lasst Euch das Wasser nach Hause liefern. Oder nutzt den Wasserfilter für Euer Leitungswasser.

Körperliche Beschwerden bei zu wenig Wasser

Eine Dehydration stellt für den Körper ein großes gesundheitliches Risiko dar und sollte nicht unterschätzt werden. In extremen Fällen können Hände und Füße anschwellen, da der Körper in den Krisenmodus wechselt, um kostbares Wasser für die absolut lebensnotwendigen Funktionen aufzusparen.

Das erste Warnzeichen dafür, dass es dem Körper an Flüssigkeit fehlt ist Durst. Jedoch fehlt älteren Menschen oft das Durstgefühl. Hierfür kann ein Trinktagebuch helfen, den Überblick zu behalten. Unter www.mineralwasser.com können Sie sich das Trinktagebuch des IDM kostenlos herunterladen oder bestellen. Mittlerweile gibt es sogar Apps, die dich daran erinnern können, Wasser zu trinken. Besonders Sportler, die einen besonders hohen Wasserbedarf haben, sollten ausreichend trinken, noch bevor der Durst kommt.

Der Mangel an Flüssigkeit kann unser Gehirn wortwörtlich austrockenen. Britische Forscher haben herausgefunden, dass viele Menschen bei einem Flüssigkeitsmangel mit Kopfschmerzen reagieren. Sobald man aber wieder etwas getrunken hat, verflüchtigen sich in der Regel die Schmerzen.

Ein weiterer Indikator für einen Wassermangel ist dunkler Urin, anstatt hellgelb bis durchsichtiger. Das kommt daher, dass der Urin dann sehr stark konzentriert ist. Wenn dies jedoch auftritt, obwohl man viel Wasser trinkt, sollte man jedoch besser einen Arzt aufsuchen.

Durch viel Sport, beziehungsweise durch Schweißabsonderung verliert der Körper viel Wasser und somit auch wichtige Mineralstoffe, ohne die die Muskeln nicht richtig arbeiten können. Deshalb kommt es oft zu Krämpfen, häufig in den Waden.

Durch einen Flüssigkeitsmangel können Konzentrationsprobleme, Nervosität, Müdigkeit und Schwindel auftreten. Vor allem Schulkinder leiden oft aufgrund von zu wenig Wasser unter mangelnder Konzentration.

 

Wasser-Trink-Tipps

  • Die Wasserzufuhr sollte nicht zu einem x-beliebigen Zeitpunkt, sondern regelmäßig über den Tag verteilt erfolgen. Am besten stets ein Glas mit Wasser in Sichtweite stellen (nach dem Motto: „was man sieht, vergisst man nicht“)
  • Um den Flüssigkeitsverlust während der Nacht auszugleichen, sollte der Morgen gleich mit 1 – 2 Gläsern Wasser beginnen. ( Das regt außerdem gleich den Kreislauf an und macht gleich schon wacher)
  • Ein großes Glas Wasser eine halbe Stunde vor und nach jeder Mahlzeit (nicht direkt nach dem Essen) unterstützt die Verdauungsvorgänge.
  • Trinken, bevor man Durst verspürt.

 

Mehr trinken durch einen Wassersprudler?

Viele gesundheitliche Beschwerden, die wir deutschen tagtäglich haben, würden sich durch einen höheren Wasserkonsum reduzieren lassen. Oft fällt es aber schon Erwachsenen sehr schwer, regelmäßig zu trinken. Für Kinder ist es noch schwieriger viel zu trinken, da Wasser für sie einfach viel zu langweilig schmeckt. Durch den Einsatz eines Wassersprudlers kann man dem zumindest auf spielerische Weise etwas entgegenwirken.

Eine Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK (= Gesellschaft für Konsumforschrung)  zeigt, dass Nutzer eines Wassersprudlers fast 60 Prozent mehr Wasser trinken als der durchschnittliche Bundesbürger.

 

Ist Leitungswasser eine gute Alternative zu Mineralwasser?

Das Wasser, das aus unseren Leitungen kommt, ist den strengen Vorschriften der deutschen Wasserverordnung unterworfen – es ist in Deutschland wohl das am strengsten kontrollierte Lebensmittel.

Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung bekommt. Es muss aus unterirdischen Wasservorkommen stammen, da es dort vor Verunreinigungen geschützt ist. Zudem muss es direkt am Quellort abgefüllt werden. Mineralwasser darf zum Schutz der Qualität nur wenig verändert werden: Erlaubt sind die Zugabe oder Entnahme von Kohlensäure, der Entzug von Schwefel (wegen des Geruchs) oder Eisen (aus optischen Gründen).

Im Unterschied dazu ist das Tafelwasser eine Mischung verschiedener Wässer. Laut Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz kann es aus natürliche Mineralwasser oder Trinkwasser hergestellt werden. Als Zusatz darf es Meerwasser, natürliches, salzreiches Wasser und Mineralsalze enthalten. Heilwasser dagegen unterliegt dem Arzneimittelgesetz und muss seine gesundheitliche Wirkung durch wissenschaftliche Studien belegen.

Unser Leitungswasser unterliegt der Trinkwasserverordnung und muss ebenfalls strenge Auflagen erfüllen. Es dürfen weder Schwermetalle, noch Krankheitserreger, noch gesundheitsschädigende Stoffe im Leitungswasser enthalten sein. Deutsches Leitungswasser erhält regelmäßig Bestnoten bei Kontrollen. Wer sich trotzdem über die Qualität des Leitungswassers unsicher ist, kann mittlerweile für relativ erschwingliche Preise Tests durchführen lassen.

 

Tipps für einen gesundheitlich unbedenklichen Umgang mit Leitungswasser:

  • Kein Wasser verwenden, das lange in der Leitung gestanden hat (morgens, nach der Arbeit oder nach dem Urlaub). Gesundheitsschädliche Stoffe können durch kurzes Ablaufen des Wassers minimiert weden
  • Flaschen, in die das Wasser gefüllt werden soll, sollten absolut sauber und hygienisch sein.
  • Glasflaschen statt Plastikflaschen – diese lassen sich besser reinigen.
  • Möglichst schneller Verbrauch des Wassers. Bei längerer Langerung sollte das Wasser im Kühlschrank aufbewahrt werden, um vor Keimvermehrung zu schützen.

 

Was bewirkt Kohlensäure in unserem Körper?

Das Wasser gesund ist, ist allgemein bekannt. Jedoch schmeckt Wasser in seiner reinen Form nicht jedem. Gibt man jedoch einen Schuss Kohlensäure hinzu, wertet diese den Geschmack des Wassers deutlich auf.

Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass Kohlensäure für ein intensiveres Geschmacksempfinden sorgt indem sie kurzfristig die Durchblutung der Mundschleimhaut verbessert.

Der Begriff „Kohlensäure“ wird allerdings nur im umgangssprachlicher Gebrauch verwendet. Wer sich in Chemie etwas besser auskennt, der weiß, dass es sich bei Sprudelwasser um die Zugabe von Kohlendioxid handelt. Die Kohlensäure entsteht beim Aufeinandertreffen von Wasser auf Kohlendioxid, sie existiert jedoch nur für einen Sekundenbruchteil, dann verflüchtigt sie sich.

Unumstritten ist die Kohlensäure allerdings nicht. Sie verbessert zwar für viele Menschen das Geschmackserlebnis, führt aber bei übermäßigem Verzehr oft zu Blähungen und häufigem Aufstoßen. Menschen die viel trinken müssen, greifen daher eher zu stillem Wasser. Mit einem Wassersprudler lässt sich aber ein guter Kompromiss erzielen, da jeder selbst die Menge der Kohlensäure im Getränk regulieren kann.


Schlagwörter:

Veröffentlicht11. Juli 2017 von MAyKAy in Kategorie "Wasser

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