Notfallrationen Lagern – aber wo?

Notfallrationen lagern

Notfallrationen lagern – auf das müsst ihr beim Notvorrat achten !!!

Wohl kaum jemand hat aktuell Notfallrationen zu Hause angelegt, sofern es zu einem Ausnahmezustand kommt und wir auf den Straßen nicht mehr sicher sind. Natürlich wird Unterstützung geleistet von Bund, Länder oder Hilfsorganisationen. Doch bis diese alle Personen der Region erreichen, können einige Tage vergehen. Aufbewahrungssysteme bieten euch in dieser Zeit eine solide Auswahl an Lebensmitteln, sofern diese vorher befüllt wurden.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) rät deshalb dazu, dass jeder Haushalt Notfallrationen für einen Zeitraum von 14 Tagen bereithalten soll. Dass nicht nur Lebensmittel wichtig sind, wollen wir dir zeigen, indem wir die überlebenswichtigsten Dinge einmal auflisten.

Notfallrationen lagern im Regal

Energie zählt zu den wichtigsten Gütern

Sofern der Strom ausfällt, ist es wichtig für Licht zu sorgen, um überhaupt noch etwas zu sehen. Somit sollten

  • Kerzen
  • Feuerzeuge
  • Streichhölzer
  • Taschenlampen
  • Batterien
  • Campingkocher mit Brennmaterial und
  • Brennstoffe

gelagert werden. Eine warme Decke und Heizgelegenheiten sollten ebenso berücksichtigt und in der Aufbewahrung bedacht werden.

 

Medien liefern wichtige Informationen

Das Fernsehgerät und auch euer Handy werden bei einem Komplettausfall nicht mehr funktionstüchtig sein. Somit wäre es ratsam, ein Rundfunkgerät mit UKW- und Mittelwellenempfang, das mit Batterien betrieben werden kann, zu Hause stehen zu haben. Über dieses erhaltet ihr dann alle wichtigen Informationen. Eine Alternative wäre hier auch noch das netzunabhängige Autoradio.

Kommunikatin über das Radio im Notfall

Medikamente vorlagern für Schmerzen oder Verletzungen

Viele Menschen leiden unter den verschiedensten Erkrankungen. Euch selbst sollte am besten klar sein, wie viel Medikamente ihr – im Falle eines mehrtägigen Katastrophenfalls – für eure Krankheit benötigt. Zudem solltet ihr einfache Dinge wie einen Verbandskasten, Schmerzmittel, Mittel gegen Durchfall und Erkältungen immer zur Verfügung haben. Desinfektionsmittel, Pinzetten und Scheren gehören ebenfalls zum Standard, die jeder zu Hause haben sollte.

 

Lebensmittel für 14 Tage lagern

Das Amt rät einen 14-tägigen Notvorrat an Lebensmitteln im Haus zu lagern. Empfohlen werden 24 Liter Wasser pro Person, sofern die Wasserversorgung unterbricht. Neben Trinkwasser soll das Wasser jedoch auch zum Kochen von Nahrung verwendet werden können.

Fällt der Strom aus, sind Lebensmittel, die gekühlt gelagert werden müssen, sehr schnell ein Thema für den Mülleimer. Aus diesem Grund solltet ihr euch einen Notvorrat anlegen, der ungefähr einen Energiebedarf von 2.200 Kilokalorien pro Tag deckt. Empfehlenswert sind hier

  • Brot
  • Knäckebrot
  • Zwieback
  • Nudeln
  • Reis
  • Kartoffeln
  • Obst und Trockenobst
  • haltbare Milchprodukte
  • Zucker
  • Salz und
  • Süßstoffe.

Vor allem Konserven können hier Abwechslung in den tristen Alltag bringen und für einen Festschmaus in Notzeiten sorgen.

Lebensmittel richtig lagern.

Hygiene ist weiterhin ein wichtiges Thema

Auch wenn die Wasserversorgung nicht mehr gegeben ist, solltet ihr eure Hygiene auf gar keinen Fall vernachlässigen. Sicherlich muss man alles ein wenig einschränken. Aber dennoch sollten grundlegende Dinge wie das Putzen der Zähne oder das Waschen des Körpers hier nicht gänzlich eingestellt werden. Es empfiehlt sich also neben der Zahnbürste und der dazugehörigen Paste auch Seifen, Waschmittel, Toilettenpapier, Müllbeutel und Haushaltshandschuhe aufzubewahren, um bestens vorbereitet zu sein.

 

Wie sollten die Notfallrationen bestenfalls gelagert werden?

Die Aufbewahrung der Notfallrationen ist nicht immer ganz einfach. So laufen Lebensmittel immer wieder ab und müssen deshalb vorher verbraucht werden. Damit lässt sich ein Wegwerfen verhindern. Somit solltet ihr euch am besten eine kleine Liste der wichtigsten Dinge anfertigen, auf denen ihr die Mindesthaltbarkeitsdaten der Produkte sehen und somit noch rechtzeitig eingreifen können, bevor die Konservendose nach zwei Jahren im Keller in den Müll wandert.

Die richtige Aufbewahrung für die Notvorräte.

Aufbewahrungssysteme können bei der Lagerung sehr hilfreich sein. So behaltet ihr einen genauen Überblick über die Notvorräte. Außerdem schützt ein schließbares Aufbewahrungssystem auch andere Lebensmittel vor Feuchtigkeit oder Schmutz. Zudem lässt dieses die Nahrungsmittel nach deren Öffnung noch ein wenig haltbar werden.

 

Wo sollte man die Notfallrationen aufbewahren?

Falls ein Keller vorhanden ist, empfiehlt es sich, die Aufbewahrung dort vorzunehmen. Der Keller sollte natürlich keine Feuchtigkeit innehaben und trocken sein. Dies hilft Lebensmitteln, die eine zeitlang einfach nur herumstehen enorm dabei, nicht zu verderben. Ein andauernder Wechsel zwischen warmer und kalter Luft kann den Lebensmitteln schaden und Schädlinge in ihnen entstehen lassen.

 

Achtet auf selbstverständliche Dinge

Gehen wir bei dem Ausnahmezustand einmal von einer Kriegs- oder Katastrophenfall aus. Hier ist es sinnvoll, Konserven in Blechdosen zu kaufen und einzulagern. Durch die Erschütterungen könnte ein Glasbehältnis aus dem Schrank fallen und beim Aufprall zersplittern.

Auch Einwegbesteck ist äußerst angenehm in einem solchen Notfall. Dieses lässt sich, im Gegensatz zu Besteck, welches dann schmutzig in der Gegend liegt oder Wasser zur Reinigung benötigt, einfach entsorgen.

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