Trinkwasser – Desinfektion – Aufbereitung

Trinkwasser

Trinkwasser ist wohl das wichtigste Gut bei der Vorratshaltung. Kanister und Möglichkeiten zur Wasseraufbereitung sind für Euch entscheidend, um eine Notsituation komfortabel zu überstehen.

Es muss gar nicht erst die große weltumspannende Katastrophe ausbrechen, damit plötzlich die Versorgung mit Trinkwasser lahm liegt. Die Versorgungsbetriebe geben die Termine für Rohrspülungen in der Zeitung bekannt. Doch wer liest diese Bekanntmachungen wirklich? Darum solltet Ihr für die Notfallvorsorge im Krisenfall immer ausreichend Trinkwasser  haben. Sonst startet Euer Tag nicht nur ohne Dusche, sondern auch ohne Kaffee. Wer kann das verkraften? Die meisten Notfallpacks müssen ebenfalls mit Wasser aufbereitet werden. Daher nützt Euch also eine Notfallration ohne Trinkwasser häufig nichts.

Faltbare Kanister – Wassersäcke für die Wanne

Kanister zur Aufbereitung für das TrinkwasserWer die Krisenvorsorge richtig ernst nehmen möchte, kann sich gefaltete Wassersäcke für die Wanne anschaffen. Hier lassen sich dann in Notfall relativ schnell 100 oder 200 Liter Wasser einfüllen. Für den normalen Haushalt sind allerdings Kanister praktischer, die sich auch einmal zusammenfalten lassen. Nach kleinen und großen Katastrophen sehen wir häufig, dass die betroffenen Orte durch Tanklaster mit Wasser versorgt werden. Da ist es dann ideal, wenn Ihr in so einem Notfall einen gefalteten Kanister aus dem Schrank zaubern könnt.

Wasseraufbereitung – Filter und Tabletten

In einem Notfallpack sind häufig Tabletten für die Wasseraufbereitung enthalten. Wenn Ihr aber ausreichend Platz im Haus habt, ist ein Vorrat an Trinkwasser ideal, der für mindestens zehn Tage reicht. Das Wasser solltet Ihr zwischendurch regelmäßig verbrauchen. Es ist aber gut zum Blumengießen oder als Badewasser geeignet. Für die Filterung des Trinkwassers gibt es praktische und handliche Wasserfilter. Diese kleinen Helfer könnt Ihr ebenfalls bis zum ersten Einsatz platzsparend verstauen.

Trinkwasser – Notvorrat selbst herstellen

Wenn Ihr jedoch einen Kaminofen im Haus habt, könnt Ihr dort nach dem Abkühlen häufig kleine Stücken Holzkohle finden. Diese Holzkohle ist absolut unbehandelt. Jedenfalls, wenn Ihr ordnungsgemäß nur unbehandeltes Holz verheizt habt. Diese Holzkohle ist ein gutes Filtermedium, um im Krisenfall damit Wasser zu Trinkwasser aufzubereiten. Dafür benötigt Ihr zusätzlich noch Kaffeefilter. Wie das Filtern von Wasser im Notfall genau gemacht wird, zeigen wir Euch in einer speziellen Anleitung.

Saftflaschen – leere Flaschen aufbewahren

wasservorratIhr müsst nicht zwingend einen großen Kanister mit Trinkwasser als Vorrat lagern. Flaschen ohne Pfand eignen sich ebenfalls und lassen sich perfekt im Haus verteilen. So könnt Ihr selbst den kleinsten Raum für ein wenig Trinkwasser nutzen. Zum Beispiel die kleineren Saftflaschen vom Discounter lassen sich toll auswaschen. Mit nur 330 Milliliter Inhalt machen sie sich in allen Ecken und Winkeln ganz klein. Sogar im Bücherregal hinter den Büchern könnt Ihr einige dieser Flaschen mit etwas Trinkwasser hinter dem Lesestoff unsichtbar verstecken. Die Menge macht es halt, aber für den Morgenkaffee reicht schon dieser kleine Vorrat an Trinkwasser. So rettest Ihr den Tag, wenn einmal kein Wasser aus dem Hahn kommt.

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