Juni 25

Der Klimawandel und seine Folgen

Der Klimawandel ist im vollen Gange
Photo Porapak Apichodilok, CC0 Public Domain

Dass die Erderwärmung und mit ihr der Klimawandel mittlerweile eine der größten globalen Herausforderungen ist, wissen bereits viele. Die meisten Menschen wissen jedoch nicht, worauf es bei der Bekämpfung der stetig ansteigenden Temperaturen wirklich ankommt. Dies ist unter anderem auf unzuverlässige Quellen oder Fehlinformationen zurückzuführen, was in den letzten Jahren zu einer Reihe von Klimawandel-Mythen geführt hat. Dieser Artikel beleuchtet das Thema von einem objektiven und wissenschaftlichen Standpunkt aus und erläutert die Ursachen und Folgen des Klimawandels sowie wie diese angegangen werden sollten.

Wach werden und Konzepte verstehen 

Nicht jeder ist bereit dabei zuzusehen, wie das schmelzende Eis das Leben von Menschen, Flora und Fauna für immer verändert. Viele Individuen, Firmen und Gruppen – zum Beispiel die „Stars Group“ von Pokerstars – nehmen an globalen Initiativen wie den Earth Day 2019 teil, um die Öffentlichkeit auf das Problem des Klimawandels und dem damit einhergehenden Aussterben vieler Tierarten aufmerksam zu machen. Solche Anstrengungen sind extrem wichtig, um der breiten Masse die Dringlichkeit der Situation zu vermitteln. Um dabei auch erfolgreich zu sein, müssen zunächst zwei verschiedene Konzepte verstanden werden, die oft miteinander verwechselt werden:




Der Unterschied zwischen Klimawandel und globaler Erderwärmung – Im Grunde hängen die beiden Begriffe eng miteinander zusammen, denn es ist die globale Erderwärmung, die den Klimawandel verursacht. Da die Temperatur unseres Planeten schneller ansteigt, als es normalerweise der Fall wäre, verändert sich dementsprechend auch das Klima. Obwohl schon lange feststeht, dass sich die Erde auch in anderen Zeitepochen auf natürliche Weise erwärmt und wieder abgekühlt hat, waren solche Zyklen deutlich langsamer und dauerten Millionen von Jahren. Innerhalb von nur 200 Jahren haben wir nämlich bereits ein Niveau erreichen, das in der Vergangenheit für das Aussterben vieler Lebewesen verantwortlich war.

Ursachen des Klimawandels 

Die Hauptursache für den Klimawandel ist also die globale Erwärmung, die unter anderem viele negative Folgen auf unsere Umwelt und das menschliche Dasein im Allgemeinen hat. Die globale Erderwärmung wird durch den Treibhauseffekt verursacht, ein natürlicher Prozess, bei dem die Atmosphäre einen Teil der Sonnenwärme speichert, sodass die Erde lebenswichtige Bedingungen für ihre Lebewesen aufrechterhalten kann. Ohne den Treibhauseffekt wäre die Durchschnittstemperatur des Planeten -180 ° C. Die täglichen Aktivitäten von Menschen auf der ganzen Welt sorgen jedoch dafür, dass der Treibhauseffekt maximiert wird und die Temperatur des Planeten immer weiter ansteigt.

Wann fing der Klimawandel durch den Menschen an? 

Experten sind sich einig, dass die industrielle Revolution der Punkt war, an dem die Emissionen von Treibhausgasen rasant zu steigen begannen. Die industrielle Revolution bestand aus vielen kleineren Revolutionen in Bereichen wie Landwirtschaft, Technologie, Demografie, Verkehr, Finanzen etc., und schuf dabei ein komplett neues Produktions- und Verbrauchsmodell. Durch konstantes Bevölkerungswachstum (im Jahr 1750 lebten weniger als 800 Millionen Menschen auf der Erde, jetzt sind es über 7,5 Milliarden) stieg auch der Energiebedarf für die Produktion, die hauptsächlich von fossilen Brennstoffen angetrieben wurde. Die Hauptauswirkung war der Anstieg der globalen Temperatur um 1,1 ° C. Geschätzt wird, dass das Thermometer bis zum Ende des gegenwärtigen Jahrhunderts um weitere 2,7 ° C ansteigen könnte und das, selbst, wenn internationale Abkommen zur Emissionsminderung abgeschlossen werden.

Das Eis schmilzt unaufhaltsam
Photo by Guillaume Falco, CC0 Public Domain

Folgen des Klimawandels

Der globale Temperaturanstieg bringt katastrophale Folgen mit sich und gefährdet das Leben von Flora und Fauna, einschließlich das Leben von uns Menschen. Zu den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels gehört das Abschmelzen der Eismasse an Nord- und Südpol, was wiederum zu einem Anstieg des Meeresspiegels führt – dies verursacht Überschwemmungen und bedroht bestimmte Küstengebiete und Inselstaaten, die letztendlich komplett im Wasser verschwinden würden. Der Klimawandel verstärkt auch das Auftreten von Naturkatastrophen, Dürreperioden, Bränden, Tod von Tier- und Pflanzenarten, Überlaufen von Flüssen und Seen, die Zahl von Klimaflüchtlingen und die Zerstörung der Nahrungskette und wirtschaftlicher Ressourcen, insbesondere in Entwicklungsländern.

Was kann man gegen den Klimawandel tun?

Zunächst muss jedem bewusst sein, dass der Klimawandel nicht zu vermeiden ist. Wir können lediglich Auswirkungen abschwächen, auf Katastrophenfälle vorbereitet sein und uns an gewisse Folgen anpassen. Das heißt also, dass wir kleine und große Maßnahmen treffen können, die zur Eindämmung oder Verlangsamung des Klimawandels beitragen. Diese Maßnahmen werden als Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen bezeichnet und bestehen aus Investitionen in erneuerbare Energien, dem Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft, der Förderung von Energieeffizienz, der Elektrifizierung industrieller Prozesse und der Einführung effizienter Transportmittel (elektrischer öffentlicher Verkehr, Radfahren, Carsharing usw.). Jeder von uns kann durch Eigeninitiative und Mobilisierung also dabei helfen, die globale Erderwärmung und somit den Klimawandel so lange wie möglich hinauszuzögern.



Veröffentlicht25. Juni 2019 von MAyKAy in Kategorie "Katastrophenfall

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